Aeneis des Vergil
Publius Vergilius Maro (70 – 19 v. Chr.), bei Mantua in eine bäuerliche Familie hineingeboren, wandte sich nach einem Rhetorikstudium der Dichtung zu. Nach den Bucolica und Georgica begann Vergil sein Meisterwerk, die zum römischen Nationalepos gewordene zwölfbändige, in Hexametern verfasste Aeneis. Sie handelt von der Irrfahrt des trojanischen Helden Aeneas nach der Zerstörung seiner Heimatstadt, der vom Schicksal bestimmten Landung in Italien und harten Kämpfen mit den Einheimischen. Kurz vor seinem Tod verfügte Vergil, die nicht vollendete Aeneis zu verbrennen, was jedoch von Augustus verhindert wurde.
- Aeneis 1, 1-33 – Proömium
- Aeneis 1, 338-392 – Dido, die Gründerin von Karthago
- Aeneis 2, 1-56 – Das Trojanische Pferd
- Aeneis 2, 57-194 – Die Rede Sinons
- Aeneis 2, 195-247 – Laocoons Tod
- Aeneis 2, 248-297 – Die Traumerscheinung Hektors
- Aeneis 2, 298-369 – Troja brennt
- Aeneis 2, 370-437 – Erste Kämpfe
- Aeneis 2, 438-505 – Kampf um den Königspalast
- Aeneis 2, 506-558 – Der Tod des Priamus
- Aeneis 2, 559-623 – Venus erscheint Aeneas
- Aeneis 2, 624-684 – Anchises weigert sich zu fliehen
- Aeneis 2, 682-729 – Flucht aus dem brennenden Troja
- Aeneis 2, 730-804 – Der Verlust Kreusas
- Aeneis 4, 160-195 – Dido und Aeneas in der Höhle, Fama
- Aeneis 4, 607-629 und 651-671 – Didos Fluch, Vermächtnis und Tod
- Aeneis 6, 450-476 – Dido in der Unterwelt
Quelle der Informationen und lateinischen Texte, so nicht anders angegeben:
Oswald, Renate: Unsterblicher Mythos. Latein in unserer Zeit. 3. Auflage. Wien: Verlag Hölder-Pichler-Tempsky GmbH, Nachdruck 2018 (Schulbuchnummer 120724).
