Epigramme des Martial
Marcus Valerius Martialis (40 – 102 n. Chr.), geboren in Spanien, brachte es in Rom durch seine Epigramme, Kurzgedichte mit oftmals zeitkritischen Inhalten, zu Bekanntheit. Durch die Gunst mehrerer Kaiser konnte er zwischenzeitlich ein sorgenloses Leben führen, kehrte im Alter aber in seine Heimat zurück. Martials bissige Anprangerung menschlicher Schwächen mithilfe zahlreicher Stilmittel übte großen Einfluss auf nachfolgende Dichter aus, so bezogen sich etwa Lessing, Goethe und Schiller in ihren Werken auf ihn.
- Martial 1, 10 – Erstaunliche Brautwerbung
- Martial 1, 28 – Acerra trinkt
- Martial 1, 32 – Abneigung gegen Sabidius
- Martial 1, 47 – Der Arzt Diaulus
- Martial 1, 57 – Was für ein Mädchen?
- Martial 1, 62 – Der Badeaufenthalt der Laevina in Baiae
- Martial 1, 73 – Caecilianus und seine Frau
- Martial 1, 109 – Publius und seine Issa
- Martial 2, 38 – Der Ertrag des Landgutes
- Martial 2, 56 – Die Frau des Statthalters
- Martial 3, 12 – Der knausrige Gastgeber Fabullus
- Martial 3, 53 – Nein danke!
- Martial 3, 55 – Die parfumierte Gellia
- Martial 4, 12 – Die gefällige Thaїs
- Martial 5, 43 – Schwarze und weiße Zähne
- Martial 6, 7 – Die vielen Ehen der Telesilla
- Martial 8, 12 – Nur keine reiche Frau!
- Martial 8, 31 – Dento und das „ius trium liberorum“
- Martial 8, 54 – Die schöne Catulla
- Martial 8, 79 – Fabulla und ihre Freundinnen
- Martial 9, 15 – Die Witwe Chloё
- Martial 10, 8 – Paula ist mir zu jung
- Martial 11, 100 – Mein Frauenideal
- Martial 12, 42 – Callistratus und Afer heiraten
- Martial 12, 58 – Alauda und seine Frau
Quelle der Informationen und lateinischen Texte:
Müller, Werner u.a. (Hg.): Das Lektürebuch. 1. Auflage. Wien: Wilhelm Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung GmbH, 2010 (Schulbuchnummer 150593).
