Latinarium

De bello Gallico I, 5

Post eius mortem nihilominus Helvetii id quod constituerant facere conantur, ut e finibus suis exeant.

Ubi iam se ad eam rem paratos esse arbitrati sunt, oppida sua omnia numero ad duodecim, vicos ad quadringentos,

reliqua privata aedificia incendunt, frumentum omne, praeter quod secum portaturi erant, comburunt, ut domum reditionis spe sublata paratiores ad omnia pericula subeunda essent; trium mensum molita cibaria sibi quemque domo efferre iubent.

Persuadent Rauracis et Tulingis et Latobrigis finitimis uti eodem usi consilio oppidis suis vicisque exustis una cum iis proficiscantur, Boiosque, qui trans Rhenum incoluerant et in agrum Noricum transierant Noreiamque oppugnabant, receptos ad se socios sibi adsciscunt.

Nach seinem Tod versuchten die Helvetier trotzdem, das zu tun, was sie beschlossen hatten, nämlich ihr Gebiet zu verlassen.

Als sie glaubten, schon dazu bereit zu sein, zündeten sie alle ihre Städte, ungefähr zwölf, ihre Dörfer, ungefähr vierhundert,

und die übrigen privaten Gebäude an, das gesamte Getreide außer dem, das sie mit sich tragen würden, verbrannten sie, um durch das Beseitigen der Hoffnung auf eine Rückkehr nach Hause bereitwilliger zu sein, alle Gefahren auf sich zu nehmen; sie befahlen, dass jeder für sich Mehl [wörtlich: gemahlene Nahrungsmittel] für drei Monate von zuhause mitnehme.

Sie überredeten die benachbarten Rauracer, Tulinger und Latobriger, gemeinsam mit ihnen aufzubrechen, nachdem sie denselben Plan befolgt und ihre Städte und Dörfer niedergebrannt hatten, und sie machten die Boier, die jenseits des Rheins gewohnt hatten, ins Gebiet von Noricum hinübergekommen waren und Noreia belagerten, zu ihren Bundesgenossen, nachdem sie sie bei sich aufgenommen hatten.