Caesars De bello Gallico
Gaius Iulius Caesar (100 – 44 v. Chr.), ein berühmter römischer Feldherr und Politiker, entstammte einer adeligen Familie und durchlief regulär den cursus honorum, die Ämterlaufbahn, bis er 59 v. Chr. zum Konsul gewählt wurde. Dies wurde durch ein Bündnis mit den Politikern Gnaeus Pompeius Magnus und Marcus Licinius Crassus möglich, die mit Caesar das sog. erste Triumvirat schlossen.
Nach seinem Konsulat wurde Caesar Statthalter in den gallischen Provinzen und eroberte 58 – 51 v. Chr. das übrige freie Gallien bis zum Rhein und zur Atlantikküste. Dies hielt er in den Commentarii de bello Gallico fest, die allerdings seine Sicht der Dinge schildern und somit keineswegs objektiv sind.
Nach dem Tod des Crassus entfremdeten sich Caesar und Pompeius zusehends, bis Caesar 49 v. Chr. mit dem Überschreiten des Flusses Rubikon einen Bürgerkrieg auslöste, den er für sich entscheiden konnte. Nach einer Niederlage bei Pharsalos floh Pompeius nach Ägypten, wo er getötet wurde. Dort kam es zu einer Liebesbeziehung zwischen Caesar und Kleopatra VII., die er in ihrem Machtkampf gegen ihren Bruder Ptolemaios XIII. unterstützte.
46 v. Chr. ließ sich Caesar zum Diktator auf zehn Jahre, nach dem Sieg gegen die letzten Anhänger des Pompeius schließlich auf Lebenszeit ernennen. Unter republikanisch gesinnten Senatoren wuchs die Sorge, Caesar würde sich zum König ausrufen lassen. So kam es zu einer Verschwörung unter der Führung von Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus. Schließlich wurde Caesar am 15. März 44 v. Chr. während einer Senatssitzung erdolcht. Sein Tod führte aber nicht zur Wiederherstellung der Republik, sondern zu neuen Bürgerkriegen, die zur Alleinherrschaft des Octavian/Augustus und somit zur Kaiserzeit führten.
- De bello Gallico I, 1
- De bello Gallico I, 2
- De bello Gallico I, 3
- De bello Gallico I, 4
- De bello Gallico I, 5
- De bello Gallico I, 6
- De bello Gallico I, 7
- De bello Gallico I, 8
- De bello Gallico I, 9
- De bello Gallico I, 10
- De bello Gallico I, 11
- De bello Gallico I, 12
Quelle der Informationen:
Matijević, Krešimir u.a.: Gaius Iulius Caesar. In: Wikipedia (Hg.). Gaius Iulius Caesar – Wikipedia [Zugriff: 13.02.2025].
Quelle der lateinischen Texte:
Dreißmann, Marieluise: Gaius Iulius Caesar. De bello Gallico – Der Gallische Krieg. Lateinisch/Deutsch. Stuttgart: Reclam, 2020 (ISBN 978-3-15-009960-5).
